Gehirnfasching und Kopfkino...es lebe der Realitätsverlust
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Manchmal

Manchmal verstehe ich die Leute im Krankenhaus nicht. Ja sie tuen mir leid und am liebsten möchte ich eigentlich, dass jede Omi und jeder Opi ganz schnell wieder nach Hause kann. Zu den Liebsten. Aber dann hauen die Dinge raus, wo man sich einfach nur denkt: "Echt jetzt?"

Neulich hat zum Beispiel Frau B. gemeint, nachdem sie nun schon ewig im Krankenhaus war und immer gesagt hat, dass sie nach Hause möchte: Sie würde lieber noch zwei Wochen hier bleiben. Das sagte sie an dem Tag, an dem sie nach Hause sollte.  Diesen Satz konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht verstehen. Mittlerweile glaube ich aber zu wissen, was sie damit meinte. Nur wäre uns das wahrscheinlich nicht möglich gewesen.

Ein anderes Beispiel für eine verwirrte Omi wäre, eine total liebe, alte Dame, die geglaubt hat, ihr Sohn würde sie in eine Anstalt abgeschieben, um an das Erbe heran zu kommen. Sie hat mir so leid getan, denn egal, was wir dagegen sagten, sie glaubte felsen fest dran. Auch an ihrem Entlassungstag, wo besagter Sohn sie abholen sollte. Sie hat mir so leid getan.

In solchen Momenten denke ich mir immer, wenn ich alt bin, dann möchte ich am liebsten einfach Abends einschlafen und morgens nicht mehr aufwachen will. Ich möchte ein schönes Leben gehabt haben, mit einer tollen Familie. Ich möchte mit einem Lächeln auf den Lippen sterben. Das wäre mir am liebsten.

Mein Bruder sagt dann immer, er möchte am liebsten einen Witz erzählen und dann beim Lachen sterben. Dann hätte er auf jeden Fall ein Lächeln auf den Lippen und seine Liebsten hätten noch einmal mit ihm gelacht.

15.2.15 10:57


Aller Anfang ist schwer....

…Das sagt man ja bekanntlich.

Dummerweise scheint es wirklich so zu sein. Für jede Hürde, die man schafft, kommt bald eine Neue dazu. In dem Lied  Seiltänzertraum von Pur beschreibt die Band, dass man im Leben eine Leiter hochsteigt und für jeden Wunsch, der in Erfüllung geht, muss man feststellen, dass neue Sprossen der Leiter hin zu kommen. Man erreicht nie das Ende und der Weg wird immer schmaler.

 

Zur Zeit mache ich, nach meinem Abi und zur Vorbereitung auf mein Studium, ein Freiwilliges Soziales Jahr im Krankenhaus. Bald plane ich jedoch meinen Wechsel in einen Kindergarten, weil mich die Arbeit im Krankenhaus psychisch zu stark belastet. Es macht mir Spaß mit den Menschen zu Arbeiten und mit meinem Studium möchte ich später ja auch Menschen helfen. Aber die Arbeit einer Krankenschwester ist eindeutig nichts für mich.

 

Nach einem halben Jahr im Krankenhaus als FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) sollte einen nichts mehr wundern. In diesem Gebäude erlebt man wahrscheinlich mehr Dinge als in dieser Irrenanstalt, die andere Schule nennen. 

Man wird herum geschuppt. Ist der Laufbursche für alle und wird für alles verantwortlich gemacht...Aber durch den Kontakt zu den Patienten lernt man die unterschiedlichsten Menschen kennen und erfährt ihre Geschichten. Denn wenn ich eins gelernt habe, dann ist es folgendes: Die Menschen im Krankenhaus freuen sich über jeden Aufmerksamen Zuhörer. Wenn sie über ihre Familie, ihre Wünsche, aber auch ihre Probleme reden, dann denken sie nicht mehr so viel über die bevorstehenden Untersuchungen nach. Und sie freuen sich, wenn man ihnen Aufmerksamkeit schenkt. 

 

So kann ich also einige Geschichten, was ich so erlebe, erzählen und ich freue mich, wenn SIe, Lieber Leser, erkennen, dass der Wahnsinn in dieser GEschichte Methode hat.

11.2.15 20:23





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